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    1. Verkehrsaktionstag mit einer „Rallye der Vernunft“ auf dem Flughafen in Rothenburg
    16. September 2010

    Bilder von tragischen Verkehrsunfällen, eine Rallye mit der Polizei und Fahrsicherheitsübungen – all das erwarten die Besucher des ersten Verkehrsaktionstages am kommenden Samstag. Was sich genau dahinter verbirgt, verrät Thomas Knaup (33), Student der Hochschule der Sächsischen Polizei.

    Herr Knaup, was genau ist dieser Verkehrsaktionstag?

    Die Veranstaltung wurde von mir und fünf weiteren Polizeistudenten organisiert. Wir beschäftigen uns sehr mit der Verkehrssicherheit und haben uns vor einem halben Jahr bei einem Feierabendbier überlegt, wie man die Menschen zum sicheren Autofahren noch mehr sensibilisieren kann. Nach dem Samstag werden wir das hoffentlich bei vielen erreicht haben.

    Wie kann ich mir das vorstellen?

    Es wird zum Beispiel einen Überschlagsimulator geben, bei dem jeder das mal am eigenen Leib erfahren kann. Zudem werden Vollbremsungsübungen mit Flip-Flops und barfuß angeboten. Im Sommer fahren ja viele gerne ohne festes Schuhwerk Auto. Viele werden erstaunt sein, welche geringe Bremswirkung das nach sich zieht. An einem Gurtschlitten können sie zudem erfahren, wie gefährlich schon das Bremsen bei 20 km/h ohne Gurt sein kann.

    Ich habe gehört, dass es auch eine Chemnitzer Wanderausstellung geben soll.

    Genau. Unter dem Titel »Es gibt Tage, an denen man verliert« werden sehr ergreifende Unfallbilder gezeigt. Das soll vor dem riskanten Fahrverhalten abschrecken. Mich selbst hat diese Ausstellung sehr gefesselt.

    Wie werden an diesem Tag auch Drogen am Steuer thematisiert?

    Ganz einfach: Durch Selbsterfahrung. Sofern man zu zweit mit dem Auto zur Veranstaltung kommt, kriegt der Beifahrer eine Rauschbrille aufgesetzt. Wenn er da durchguckt, erfährt er erstmal, wie sehr solche Rauschmittel das Reaktionsvermögen und die Wahrnehmung beeinflussen können.

    Sogar ein Unfall mit einem Baum soll simuliert werden. Ist das nicht gefährlich?

    Es wird ja kein echter Mensch im Pkw sitzen. Immerhin wird der Motor garantiert in den Fahrgastraum gedrückt. Wir lassen einen Baum waagerecht an einem Seil über dem Boden schweben. Ein Pkw, der an einem Kran hängt, fällt kurze Zeit später auf den Baum. Das kommt dem Schaden nach so einem Verkehrsunfall am nächsten.

    Neben all diesen Aktionen soll es noch einen Wettkampf geben.

    Genau. Um 9.30 Uhr startet die ,Rallye der Vernunft'. An sechs Stationen müssen die Teilnehmer - mindestens zwei Personen in einem Auto - auf 40 Kilometern rund um den Flughafen ihr Wissen und Können als Kraftfahrer beweisen. So wird es einen Geschicklichkeitsparcours geben, einen Erste-Hilfe-Test und in einer technischen Kontrolle wird zum Beispiel nach dem Ölstand oder dem Reifendruck gefragt. In einem »Best of« der schlimmsten Fahrschulfragen musste ich selbst zwei oder dreimal im Buch nachschlagen.

    Bekomme ich ein Auto gestellt?

    Nein, jeder bringt sein eigenes mit. Die Veranstaltung läuft unter Haftungsausschluss. Jeder soll ja auch mit seinem Auto noch vertrauter werden, testen, inwiefern sie auf beengtem Raum wenden können, etc. Dabei wollen wir nicht mit den bösen Zeigefinger heben, sondern sie ausschließlich für einen sicheren Straßenverkehr sensibilisieren. Denn gerade jetzt, wo es dunkel wird, kommen uns oft Autofahrer mit kaputten Lichtern entgegen. Auch das kann schon gefährlich werden.

    Anmelden kann man sich unter RallyederVernunft@web.de.

    Maximal 20 Autos dürfen an den Start gehen.

    Dabei darf der Führerschein nicht fehlen und der Bleifuß muss abgelegt werden. Denn laut Thomas Knaup siegt hier nicht der Schnellste, sondern derjenige, der sich an die Straßenverkehrsordnung hält.

    Polizisten werden überall ihre Augen offen halten und notfalls Punkte abziehen.

    Mehr Infos unter: www.polizei-sachsen.de

    Mit Thomas Knaup sprach Vivien Czepok.

    Quelle: http://www.lr-online.de/regio ...externer Link...externer Link
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