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Verkehrsprävention Baden-Württemberg (KEV-BW) beim Regierungspräsidium Tübingen
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Konrad-Adenauer-Straße 30
72072 Tübingen , © Aktion GIB ACHT IM VERKEHR
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    Crashtest, Aufprall mit 50 km/h, © Rallye der Vernunft
    Crashtest, Aufprall mit 50 km/h
    Unfallentwicklung

    Im Jahr 2015 mussten insgesamt 108 653 Straßenverkehrsunfälle darunter 13 504 Unfälle mit Personenschaden von der Polizei in Sachsen registriert werden. Das bedeutet eine Erhöhung der Gesamtzahl der Unfälle, sowie einen Anstieg der Personenschadensunfälle. Auch die Zahl von 17 225 verunglückten Personen bedeutet einen Zuwachs, dabei erhöhte sich die Anzahl der Verkehrstoten um acht auf 192.

    Im Jahr 2015 verloren im Freistaat Sachsen 192 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das ist im Vergleich zu 2014 ein Anstieg um 8 getötete Menschen. Allerdings liegt die Anzahl der Getöteten immer noch deutlich unter dem Stand von 2008. Die Zunahme resultiert in erster Linie aus dem Anstieg der getöteten Senioren (Generation 65+).

    Hauptrisikogruppen

    Bei der Betrachtung der Verkehrsunfallentwicklung kommt folgenden Altersgruppen eine besondere Bedeutung zu:

    der Generation 65+, die als Bevölkerungsgruppe einen immer größeren Anteil an der sächsischen Gesamtbevölkerung besitzt und über eine ständig zunehmende Mobilität verfügt,

    den Kindern (unter 15 Jahre) als so genannte schwächste Verkehrsteilnehmer,

    den jungen Fahrer (18 bis unter 25 Jahre) als gefährdetste Altersgruppe.

    Generation 65+

    Im Jahr 2012 waren 3.038 Senioren an Verkehrsunfällen mit Personenschaden beteiligt. Das entspricht einem Anteil an allen Unfallbeteiligen von 11,8 Prozent, bzw. jeder achte Unfallbeteiligte war in diesem Alter. Im Vergleich zu den 18- bis unter 25-Jährigen wiesen die Senioren allerdings eine geringere Unfallbeteiligung auf (18-25 Jahre: 14,5 Prozent an allen Unfallbeteiligten). Am häufigsten waren die Senioren mit PKW an Verkehrsunfällen mit Personenschaden beteiligt (1.877 mit PKW), außerdem 602 Radfahrer und 401 Fußgänger. Dabei verunglückten 631 PKW-Fahrer, 421 PKW-Mitfahrer, 583 Radfahrer und 391 Fußgänger dieser Generation. Die vorrangigen Unfallursachen bei der Altersgruppe 65+ waren Vorfahrtsfehler, Fehler beim Abbiegen und nicht angepasste Geschwindigkeit. 68 ältere Verkehrsteilnehmer wurden im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen getötet. 2011 waren es 53 Senioren. Als PKW-Benutzer verunglückten 34 Senioren tödlich, davon 19 als Fahrzeugführer und 15 als Mitfahrer. Als Radfahrer kamen 12 Senioren ums Leben, als Fußgänger 17 und als Benutzer motorisierter Zweiräder fünf. Die über 75-Jährigen sind innerhalb der Altersgruppe 65+ bei den Unfalltoten überproportional häufig vertreten. Von den 68 getöteten Senioren waren 46 über 75 Jahre alt. Das entspricht einem Anteil von 67,6 Prozent.

    Kinder unter 15 Jahre

    Die Anzahl der verunglückten Kinder sank im Jahr 2012 gegenüber dem Vorjahr von 1.349 auf 1.280 (-5,1 Prozent), liegt jedoch noch deutlich über dem im Jahr 2010 bisher erreichten niedrigsten Wert (1.161 verunglückte Kinder). Die meisten Kinder verunglückten 2012 als Mitfahrer in PKW, am zweithäufigsten als Fußgänger. Damit steht das Radfahren (abgesehen vom „Ausnahmejahr“ 2010) erstmals „nur“ an dritter Stelle. Die Zahl der getöteten Kinder ging gegenüber dem Vorjahr von vier auf drei zurück. Es ist in diesem Zusammenhang hervorzuheben, dass im Jahr 2012 kein Kind als Radfahrer tödlich verletzt wurde.

    Junge Fahrerinnen und Fahrer

    Seit dem Jahr 2000 ist ein kontinuierlicher Rückgang der verunglückten jungen Fahrer zu beobachten. Gegenüber 2000 (höchster Wert: 6.918 Verunglückte) ging die Anzahl der Verunglückten um 57,2 Prozent auf 2.962 im Jahr 2012 zurück.

    Die Anzahl der Getöteten sank seit dem Jahr 2000 um 76,3 Prozent (von 135 auf 32). Im Jahr 1991 wurden noch mehr als 200 getötete junge Fahrer registriert. Die 18- bis unter 25-Jährigen bleiben trotz dieser positiven Langzeitentwicklung dennoch die am stärksten gefährdete Altersgruppe. Nur jeder 16. der Gesamtbevölkerung war zwischen 18 und 25 Jahre alt, aber jeder sechste Verunglückte und jeder siebente Getötete gehörte dieser Altersgruppe an.

    Alkohol im Straßenverkehr

    Im Jahr 2012 stieg die Anzahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden gegenüber dem Jahr 2011 von 778 auf 821 bzw. um 5,5 Prozent. Die Anzahl der Alkoholunfälle mit Sachschaden nahm ebenfalls zu. Hier war ein Anstieg von 1.200 auf 1.279 bzw. um 6,6 Prozent zu verzeichnen. Bei der Betrachtung der Langzeitentwicklung der Alkoholunfälle von 1995 bis 2012 bleibt trotz der Zunahmen in den Jahren 2011 und 2012 ein grundsätzlich positiver Trend bestehen. Die Zahl der Alkoholunfälle insgesamt sank von 8.577 im Jahr 1995 auf 2.100 im Jahr 2012.

    Verkehrsüberwachung

    Im Jahr 2012 wurden durch die Polizei 795.000 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Die Anzahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen, für die ein Verwarngeld nicht mehr ausreichte und an die Bußgeldstellen abgegeben werden mussten, stieg im Jahr 2012 gegenüber 2011 um 6.763 bzw. 5,7 Prozent. Im Fünfjahresvergleich stieg die Anzahl der schwerwiegenden Geschwindigkeitsverstöße sogar um 33 Prozent. Während im Jahr 2008 noch bei jedem fünften Verstoß eine Anzeige gefertigt werden musste, war dies 2012 bereits bei jedem dritten Verstoß erforderlich.
    Innenminister Markus Ulbig: „Die Polizei wird ihr Hauptaugenmerk auch in diesem Jahr auf die Hauptrisikogruppen Kinder, junge Fahrer und Senioren richten. Weiterhin gilt es, die Hauptunfallursachen zurückzudrängen. Gerade die Raserei auf unseren Straßen fordert immer wieder Menschenleben. Im Rahmen der Verkehrsüberwachung werden wir weiterhin verstärkt Anhaltekontrollen durchführen, um die Autofahrer unmittelbar auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen.“

    (Quelle: Verkehrsunfallstatistik 2012 und 2015, www.polizei.sachsen.de )


    Auch dieses Jahr veranstaltet die Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) zum vierten Mal ihren Verkehrsaktionstag. Dieser findet zum ersten Mal auf dem Flugplatz in Görlitz statt.
    Ziel ist es, insbesondere Fahrzeugführer der Altersgruppen 21-25 Jahre und älter als 65 anzusprechen.

    Dabei sollen die Teilnehmer hinsichtlich der Gefahren und Risiken im Straßenverkehr sensibilisiert werden Möglichkeiten zur Gefahrenminimierung kennenlernen, insbesondere über die Unfallursachen
    • „nichtangepasste Geschwindigkeit“ und
    • „Alkohol-/Drogenkonsum“
    aufgeklärt werden und vorhandenes Verkehrswissen vertiefen.


    Weitere Informationen zum Verkehrsunfallgeschehen 2015 unter
    http://www.statistik.sachsen. ...externer Link...externer Link





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