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Rettungsübung auf dem Flugplatz macht sprachlos

Von Rolf Ullmann
Zum dritten Mal organisiert die Polizeifachhochschule den Verkehrssicherheitstag. Durch viele Partner wird er zu einem Erfolg – und lässt Autofahrer erschauern.

Der ausrangierte rote Pkw baumelt im kühlen Wind in zehn Metern Höhe am Ausleger eines Autokranes. Auf Kommando wird er aus seiner Befestigung ausgeklinkt und saust in die Tiefe. Mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 Kilometer pro Stunde kracht er auf einen dicken Baumstamm. Die Zuschauer registrieren verblüfft die Gewalt des Aufschlags. Das Resultat: Baum und Auto sind kaputt.

Nun ist die Stunde für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rothenburg und für die Rettungssanitäter des ASB gekommen. Sie haben die Aufgabe, die im Wagen eingeklemmte Person bei der Simulation zu befreien. Natürlich sitzt kein echter Fahrer bei dieser Übung hinter dem Lenkrad. Diese Aufgabe übernimmt ein Dummy.

Nach anstrengender Arbeit, bei der auch hydraulische Trennscheren zum Einsatz kommen, haben es die Beteiligten geschafft. Die Puppe wird vorsichtig aus dem Auto gehoben. Danach übernehmen die Rettungssanitäter die medizinische Versorgung. Die Zuschauer applaudieren für die Vorführung. Einer von ihnen fasst seine Eindrücke über die soeben erlebte Übung in die Worte: „Die Feuerwehrleute und die Sanitäter haben das alles ganz ordentlich gemacht, aber ich möchte so einen Unfall nicht selbst erleben müssen.“

Damit dieser Wunsch möglichst in Erfüllung gehen kann, haben die Studenten und Lehrkräfte der Polizeifachhochschule Rothenburg, Angehörige der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien gemeinsam mit mehreren Partnern eine ganze Anzahl von Stationen auf dem Flugplatz eingerichtet. So steht auch der Optikermeister Klinkert aus Niesky mit einem Stand bereit, um die Sehschärfe zu messen und Hinweise für eine eventuell benötigte Brille für das Autofahren zu geben. Die Kreisverkehrswacht führt einen Reaktionstest durch, bei dem so mancher einen ungewollten Aha-Effekt erlebt hat. Auch in diesem Jahr ist die Rallye der Vernunft der zentrale Punkt während des Verkehrssicherheitstages. Zwölf Teams gehen dabei in diesem Jahr an den Start. Polizeirat Uwe Heinrich betont, dass es bei dieser Rallye nicht auf die schnellste Zeit ankommt, sondern dass hierbei die Beherrschung des Fahrzeugs während der Fahrt aber auch in ungewohnten Situationen im Mittelpunkt steht. Heike Böhm, die Bürgermeisterin der Stadt Rothenburg, nimmt am Nachmittag als Schirmherrin des Tages gemeinsam mit Polizeioberrat Uwe Heinrich die Siegerehrung vor. Sie überreichen an jeden Teilnehmer eine Urkunde sowie an die drei Erstplatzierten einen Pokal.

Nach seinem Erfolg im Vorjahr ist Fahrlehrer Marco Poppitz auch in diesem Jahr der Sieg nicht streitig zu machen. Mit seinem Sohn Henry bewältigt er die Rallye-Strecke mit ihren zahlreichen Stationen am besten. Übrigens hatte Heike Böhm nicht nur die Schirmherrschaft über den Verkehrssicherheitstag übernommen, sondern fährt die Rallye als Beifahrerin von Sylvia Berg mit. „Am meisten hat mich die Rauschbrille beeindruckt“, sagt sie zu der Alkoholsimulation. Polizeioberrat Uwe Heinrich hofft, dass die Teilnehmer in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis dafür viel Werbung machen. damit im nächsten Jahr noch mehr Teams an der Start gehen.

Quelle: http://www.sz-online.de/nachr ...externer Link...externer Link


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